UNSERE Neue EP
Wie es ist
Jetzt geht das wieder los schreib mal was zu der neuen EP!
Lass dir was interessantes einfallen!
Warum, in Gottes Namen kann man nicht einfach mal die Musik für sich stehen lassen, wirken lassen um den möglichen Zuhörer die Möglichkeit zu bieten sich selber etwas zu überlegen, selbst zu fühlen ob man was fühlt oder eben nicht ob einen der Song berührt oder nicht!
Dass die Wölfe (wie sie von ihren Fans genannt werden) eine durchaus erfolgreiche Historie in den letzten Jahrzehnten hinlegen konnten, kann man nachlesen nicht zuletzt auf ihrer Homepage und man kann es auch nachhören.
Man kann es aber auch lassen und sich erst mal nur mit dieser neuen EP beschäftigen!
Fans der Band werden überrascht feststellen dass hier ein Song in deutsch gesungen wird, melancholisch, ein wenig düster auch, der Zeit in der wir leben geschuldet.
Einige Zeit ist vergangen seit der letzten Veröffentlichung 2012. Dear Wolf war in dieser Zeit vor allem live aktiv. Mit der aktuellen Veröffentlichung der EP "Wie es ist" zeigen die Wölfe nun, das sie nicht stehenbleiben sondern noch immer mit viel Energie alternative Popmusik kreieren können. Oder wie es ein Musikjournalist letztens ausdrückte: Musiker altern einfach jünger.
Die neue EP verbindet Bewährtes mit Neuem. So kommt der Klassiker Radiate in einem frischen Remix und der Aufmacher "Wie es ist" in deutscher Sprache. Obwohl eigentlich nicht so gedacht, beschreibt der Song gleichermaßen die Ausrichtung der Band. Nur 4 Songs? Ja klar, warum nicht mal bestehende Strukturen verlassen. Nichts bleibt wie es ist. Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise weiter geht.
Wie verbreitet ihr die EP in Zeiten von KI?
Das es den Musikplattformen wie Spotify nie wirklich um die Musik oder die Künstler ging ist ja inzwischen unübersehbar. Gemäß der Plattformlogik stellt KI einfach die nächste Stufe der Gewinnmaximierung dar. Das folgt dem bekannten Muster aller großen Digitalplattformen.
Erst die Werke der Musikschaffenden auf die Plattformen bekommen, dann Konsumenten und Produzenten immer weiter ausbeuten. KI ist das perfekte Werkzeug dafür. Mit den Werken werden Maschinen trainiert, die dann Musik einfach generieren können. Das kostet zwar auch Geld, aber wohl weniger als Musiker zu entlohnen. Die Musiker werden nicht um Erlaubnis gefragt. Falls jemand klagt, wird das aus der Portokasse bezahlt. Den Mut zu wirksamer Regulierung gibt es nicht, da wir in vielen Bereichen abhängig von US Konzernen sind. Den Konsumenten ist es egal. Bequemlichkeit siegt halt immer. Dafür gibt es inzwischen den Begriff Enshittification, also der kontinuierlichen Verschlimmscheißerung.
Man kann das Spiel weiter mitspielen oder sich was neues überlegen. Das haben wir gemacht. Also Alternative im ursprünglichen Sinn, und damit weg vom Mainstream.
Da ja über Tonträger- und Streamingverkäufe eh keine nennenswerten Einnahmen mehr zu erreichen sind, haben wir uns die Frage gestellt, wie eine zeitgemäße Art aussehen könnte, um Musik zu veröffentlichen.
Ziel der Veröffentlichung ist es, die Musik vielen Menschen zugänglich zu machen, die dann idealerweise unsere Konzerte besuchen. Das Medium sollte Haptik haben, wie eine Platte, und analog sowie digital leicht verbreitet werden können. Außerdem sollte die Herstellung keine hohen Kosten erzeugen.
Unser Ansatz sind Musikkarten. Wir stellen die Musik digital auf einem eigenen Server bereit und geben Karten mit QR-Codes heraus, die leicht zu verteilen sind und das Artwork ansprechend transportieren. Fühlt sich an wie eine Platte oder CD und bietet Zugang zur Musik, die auf allen digitalen Geräten abgespielt werden kann. Besser noch, es lässt sich Zuhause an den Kühlschrank hängen und ist so immer präsent.
Die Lizenz verbietet es KI-Bots das Material zum Training zu verwenden. Aber seien wir nicht naiv. Die machen das trotzdem. Mögen sie dafür viel negatives Karma bekommen und im nächsten Leben als Wurm ohne Ohren wiedergeboren werden.
Im Grunde versuchen wir das beste aus allen Welten, gleichermaßen progressiv und retro. In Zeiten in denen bestehende Strukturen ihre Funktion verlieren für uns ein frischer und befreiender Ansatz. Das passt genau zum Thema der EP, die bewährte Dear Wolf Themen mit neuen Impulsen kombiniert und damit auch für uns einen Wandel in Richtung einer ungewissen Zukunft markiert.
Die EP-Musikkarten liegen überall in der Stadt. Gerahmte Exemplare können bei uns direkt bestellt werden.
Oder wir sehen uns bei einem der nächsten Livegigs am Merch.

